Endometriose ist teuer

~ Lebensmittelintoleranzen und ihre versteckten Kosten ~


Die Ernährungsumstellung, die aufgrund der Lebensmittelintoleranzen notwendig ist, neue Medikamente sowie neue Bedürfnisse machen sich auf Deinem Kontostand schnell bemerkbar. Ich möchte hier meine Tipps mit Dir teilen, wie Du trotz der ungewohnt hohen Kosten, Dir einen guten Überblick über Dein Vermögen verschaffen kannst.

Einkauf im Schlaraffenland

Meine Lebensmittel kaufte ich schon immer in teuren Lebensmittelketten ein. Diese Lebensmittelfachgeschäfte haben meist in der Nähe meines Wohnortes gelegen, hatten eine schöne Einkaufsatmosphäre und boten so ziemlich alles an Lebensmitteln an, was das Herz begehrte und noch viel mehr. Ebenso alternative Lebensmittel für Lebensmittelintoleranzen hatten sie schon früh im Sortiment. Einkaufen konnte man bei mir schon fast als Hobby bezeichnen, da ich es liebte durch die Supermarktregale zu schlendern und nach leckeren Lebensmitteln und besonders Snacks Ausschau zu halten.

Nachdem ich dann den ersten Monat nach meiner Ernährungsumstellung hinter mir hatte, war ich ein wenig geschockt. Denn ich war praktisch pleite. Einkaufen im Lebensmittel-Schlaraffenland war nicht mehr drin.
Neben den hohen Lebensmittelkosten, kommen bei mir noch Kosten für Naturkosmetik, die aufgrund von Neurodermitis für mich unverzichtbar ist und für Medikamente gegen starke Schuppenflechte hinzu. Die unten stehenden fünf Schritte haben mir dabei sehr geholfen, mein Kontostand wieder ins Gleichgewicht zu bekommen.

Die 5 Schritte, wie Du Deinen Kontostand wieder in den Griff bekommst

1. Erstelle einen Kostenplan

Schreibe Dir auf Papier auf wieviel Geld Du wöchentlich für Lebensmittel ausgeben möchtest. Plane lieber paar Euro zu viel ein, als zu wenig. Umso besser, wenn etwas Geld übrig bleibt.

2. Halte Dein Geld in der Hand

Hebe dieses Geld von der Bank ab und lege es Dir zur Seite. Dieses Geld solltest Du ausschließlich für Lebensmittel ausgeben. Du gehst viel bewusster mit Geldscheinen um, die Du in der Hand hältst, als wenn Du online bestellst oder mit Karte zahlst.


3. Kaufe für die ganze Woche ein

Mache Wocheneinkäufe und kaufe nur vereinzelt Lebensmittel nach, wie zum Beispiel Obst und Gemüse. Das leert sich in meinem Haushalt meist schon am vierten Tag.

4. Beginne den Einkauf bei Billiganbietern

Beginne Deinen Wocheneinkauf mit einem Besuch bei einem Billiganbieter der Lebensmittelketten. Dort wirst Du zum Beispiel viel Gemüse und Obst preiswert kaufen können, wahrscheinlich jedoch nicht alles bekommen, was Du für Deine Woche an Lebensmitteln benötigst. Daher schaue im Anschluss noch einmal bei einem Bioladen vorbei, wo Du dann Deine speziellen Lebensmittel, wie: Ghee(hier sind die Portionen meist größer), Flohsamenschalen, Lupinen-Kaffeeersatz und besonders zusatzstoffarme Produkte einkaufen kannst.

5. Reflektiere Deine Ausgaben

Schreibe Dir deine gesamten Ausgaben am Ende jeden Monats auf und priorisiere, welche Ausgaben überflüssig waren und an welchem Ende Du zukünftig sparen kannst. Am Anfang kannst Du gerne auch wöchentlich ein Resümee Deiner Ausgaben erstellen, solltest Du Dich damit sicherer fühlen. So habe ich es auch gemacht.

Meist hat es eine ganz andere Wirkung, wenn man die Kosten mit einem Stift aufs Papier bringt. Dir werden Deine Geldausgaben mehr bewusst. Dein Geld wird dir mehr bewusst. Und du achtest mehr darauf, für was Du Dein Geld ausgibst.